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| 15 Jul 2008 Landesjugendamt informiert Jugendämter: keine Kindeswohlgefährdung in RädelDas Landesjugendamt lud am Donnerstag (10.7.) alle Jugendämter nach Bernau ein, die Kinder oder Jugendliche an der KHJE in Rädel unterbringen, sowie den Träger der Einrichtung.Die Leiterin des Landesjugendamtes Brandenburg, Dr. Doris Scheele, machte zu Beginn deutlich, dass im Heim in Rädel „aus unserer Sicht keine Kindeswohlgefährdung vorliegt". Den Jugendlichen gehe es dort gut und sie werden auch gefördert. Die Heimleiterin, gegen die sich fast alle Vorwürfe richteten, ist vom Träger bis zu einer Klärung von allen Tätigkeiten frei gestellt worden. Sechs Jugendämter waren vertreten, eine Reihe von ihnen mit langjähriger Belegungserfahrung in der Einrichtung in Rädel. Jugendämter berichteten von Kindern, die zuvor durch verschiedene Einrichtungen gegangen waren und in Rädel „erstaunliche Fortschritte“ machten. Hier wurde insbesondere die Heimleiterin als wichtige Bezugsperson hervorgehoben. Es war die Rede von Kindern, die sich in Rädel sehr wohl fühlen und dort bleiben möchten und von Eltern, die von den Entwicklungsfortschritten ihrer Kinder "begeistert sind". Es war aber auch von Eltern die Rede, die nicht nur die Einrichtung, sondern auch den zuständigen Mitarbeiter im Landesjugendamt beschimpften und anzeigten. Mindestens ein Jugendamt sah die Gefahr einer möglichen Kindeswohlsgefährdung, wenn die Eltern das Kind aus der Einrichtung nehmen würden. Es wäre angesagt, so das Landesjugendamt, "den skandalisierenden Mitteilungen etwas entgegen zu setzen". Das Landesjugendamt hat nach seiner Überprüfung der Einrichtung Auflagen erteilt. Unter anderem soll die Konzeption und Leistungs-, Stellen- und Aufgabenbeschreibungen des Heims überarbeitet werden. Dieses soll in verschiedenen Stufen bis zum Jahresende 2008 geschehen. Es verdichten sich mittlerweile die Anzeichen, dass eine Kampagne gegen die Alte Ziegelei von einem ehemaligen Mitarbeiter ausging, der die Einrichtung in Unfrieden verließ. Dieser Kampagne schlossen sich vor Monaten zwei weitere ehemalige Mitarbeiter und Eltern von zwei ehemaligen Schülern an. Eine mediale Vorverurteilung hatte bereits stattgefunden: Die Vorwürfe wurden in der Presse bereits als „Vorfälle“ gehandelt, auch weil der "Klartext" Beitrag von Gabi Probst beim rbb mit einer geschickten Fotomontage zu einer Tonaufnahme endete, die eine Kindesmisshandlung einer Lehrerin insinuierte, die nie stattgefand. Mehr Informationen um die "skandaliserenden Mitteilungen" finden Sie bei www.waldorf.net Detlef Hardorp [ Zurück ] [ Via eMail versenden ] Weitere News |
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